Mollie-Gebühren in Lexware Office
Envoix fasst Mollie-Gebühren je Monat zusammen und prüft sie gegen die Gebührenrechnung von Mollie. Daraus entstehen ein Ausgabenbeleg in Lexware Office und eine zugehörige Gebührenbuchung auf deinem Mollie-Zahlungskonto.
Der Gebührenablauf ist Teil des freigeschalteten Mollie-Piloten. Er gilt für eine Mollie-Organisation mit genau einer EUR-Balance und einem Lexware-Office-Ziel. Kläre die Einrichtung und vorhandene Gebührenbelege mit dem Envoix-Support.
Voraussetzungen für einen Gebührenabschluss
Mollie und das Lexware-Office-Zahlungskonto sind eingerichtet. Envoix benötigt außerdem die vollständigen Bewegungen für den Zeitraum, die zugehörige Mollie-Gebührenrechnung und deren Original-PDF. Die Gebühren müssen eindeutig dem Konto und dem abgerechneten Monat zugeordnet werden können.
Monatsgebühren mit der Mollie-Rechnung abgleichen
Mollie stellt Gebühren für die Organisation monatlich in Rechnung. Maßgeblich für den Gebührenabschluss ist diese Rechnung. Envoix prüft die erfassten Gebühren und rechnungsbezogenen Ausgleiche dagegen. Ein bloßer Monatswechsel oder ein passender Gesamtbetrag genügt nicht, wenn Nachweise oder die Zuordnung fehlen.
Der abgerechnete Monat kann vom Monat der Gutschrift einer Zahlung auf der Mollie-Balance abweichen. Envoix berücksichtigt eine solche Abweichung nur mit entsprechendem Rechnungsnachweis. Bereits festgeschriebene Gebührenabschlüsse werden dadurch nicht automatisch geändert.
Bei ungeklärten Differenzen bleibt der Monat in Prüfung. Envoix erzeugt daraus keine geschätzte Gebührenbuchung. Der Import und die Übertragung eindeutig belegter Zahlungen können unabhängig davon weiterlaufen.
Ausgabenbeleg und Nachweis-PDF in Lexware Office
Nach erfolgreicher Prüfung ruft Envoix die Mollie-Rechnung samt Original-PDF ab und erstellt den Ausgabenbeleg in Lexware Office. Das angehängte Nachweis-PDF enthält die Originalrechnung sowie die Gebühreneinzelnachweise und berücksichtigten Ausgleiche für den Monat.
Du musst die Mollie-Gebührenrechnung für diesen Ablauf nicht wie eine Stripe-Gebührenrechnung manuell hochladen. Eine Mollie-Gebührenrechnung ist kein Kundenbeleg und ersetzt keine Rechnung, die du deinen Kunden ausstellst.
Eine Gebührenbuchung je Monat
Die Zahlungen werden mit ihrem Bruttobetrag übertragen. Die Gebühren folgen gesammelt für den abgeschlossenen Monat auf demselben Lexware-Office-Bankkonto. Envoix erzeugt keine zusätzliche Gebührenbuchung für jede einzelne Zahlung. Der Abruf der Rechnung verursacht keine zweite Belastung.
Beispiel: Bei zehn Zahlungen über jeweils 100 Euro und bestätigten Monatsgebühren von 20 Euro erhältst du zehn Zahlungsbuchungen über jeweils 100 Euro und eine Gebührenbuchung über minus 20 Euro. Auszahlungen werden getrennt davon erfasst. Bei einer Gebührensumme von null entsteht keine Gebührenbankbuchung.
Bereits manuell erfasste Gebührenbelege
Wenn du eine Mollie-Gebührenrechnung bereits manuell in Lexware Office gebucht hast, informiere den Support vor der automatischen Belegverarbeitung. Der vorhandene Beleg muss ausdrücklich mit dem passenden Gebührenmonat verknüpft werden. Eine gleiche Rechnungsnummer oder ein gleicher Betrag allein reichen dafür nicht aus.
Ist der verknüpfte manuelle Beleg in Lexware Office bereits festgeschrieben, gilt die Belegverarbeitung als abgeschlossen. Envoix hängt an diesen Beleg nichts an. Die zugehörige Gebührenbuchung kann anschließend übertragen werden, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Gebühren fehlen oder stimmen nicht überein
Prüfe zuerst, ob die Rechnung für den Monat vorliegt und der Import vollständig ist. Bei fehlenden Nachweisen oder Abweichungen wende dich an den Support. Erstelle nicht vorsorglich einen zweiten Gebührenbeleg. Weitere Hinweise findest du im Mollie-Troubleshooting.