Envoix v2.7.6: Abo-Rechnungen übertragen und Stripe-Abläufe fortsetzen
Envoix v2.7.6 kann eine neu bezahlte Rechnung für dein Envoix-Abo automatisch mit PDF als ungeprüften Beleg in Lexware Office anlegen. Manuell hochgeladene Stripe-Gebührenrechnungen werden nun auch bei Teilweiser Synchronisation verarbeitet. Nachträglich gefundene Stripe-Rechnungen und -Gutschriften erhalten außerdem häufiger den Bezug zur zugehörigen Transaktion.
Bezahlte Abo-Rechnungen automatisch übertragen
Die neue Übertragung betrifft Rechnungen, die Stripe für dein Envoix-Abo abrechnet – nicht die Rechnungen deiner eigenen Stripe-Kunden. Sobald Stripe eine solche Abo-Rechnung als bezahlt meldet, legt Envoix in deinem verbundenen Lexware Office eine Eingangsrechnung an und hängt das Rechnungs-PDF an. Bei einem negativen Rechnungsbetrag entsteht stattdessen eine Einkaufsgutschrift; Rechnungen über genau 0 Euro werden übersprungen.
Du musst dafür keinen zusätzlichen Schalter aktivieren; auch der gewählte Synchronisationsmodus schaltet diese Abo-Rechnungsübertragung nicht ein oder aus. Zum Zahlungszeitpunkt müssen dein Envoix-Konto der Abo-Rechnung zugeordnet sein und eine funktionsfähige Lexware-Office-Verbindung besitzen. Außerdem benötigt Envoix von Stripe eine Rechnungsnummer, ein Erstellungsdatum und ein PDF. Unbezahlte Rechnungen werden nicht übertragen.
Die Funktion verarbeitet neue Zahlungsereignisse; sie ist kein automatischer Rückimport deiner bisherigen Envoix-Rechnungen. Fehlte die Lexware-Office-Verbindung bei der Zahlung oder war sie vorübergehend deaktiviert, verspricht dieses Release keine spätere Nachholung. Prüfe deine Verbindung deshalb in den Lexware-Office-Einstellungen. Eine fehlende Abo-Rechnung kannst du im Abo-Bereich herunterladen und selbst in Lexware Office erfassen.
Ungeprüften Beleg in Lexware Office kontrollieren
Envoix übergibt Rechnungsnummer, Rechnungsdatum und Bruttobetrag, verwendet einen Sammelkontakt und kennzeichnet den Beleg ausdrücklich als ungeprüft. Der Datensatz enthält keine abschließend geprüfte steuerliche Zuordnung. Kontrolliere daher PDF, Belegart, Kontakt, Kategorie sowie Steuerbetrag und Steuersatz in Lexware Office, bevor du den Beleg weiterverarbeitest.
Wie Envoix Belege und Dateien grundsätzlich überträgt, erklären Belege in Lexware Office erstellen und Dateien an Belege anhängen.
Stripe-Gebührenrechnungen bei Teilweiser Synchronisation
Der intern als Banking-only bezeichnete Modus erscheint in Envoix als Teilweise Synchronisation. In diesem Modus verarbeitet Envoix weiterhin manuell hochgeladene Stripe-Gebührenrechnungen und kann daraus den Beleg in Lexware Office erstellen. Für reguläre Stripe-Rechnungen und -Gutschriften bleibt dagegen Vollständige Synchronisation erforderlich.
Kann Envoix aus einer hochgeladenen Gebührenrechnung Pflichtangaben wie Rechnungsnummer, Rechnungs- und Leistungszeitraum, Betrag oder Stripe-Konto nicht lesen, wird kein Ersatzdokument mit 0 Euro erzeugt. Prüfe dann, ob das PDF zu dem ausgewählten Stripe-Konto und zu einem bereits abgeschlossenen Monat gehört, und lade eine unterstützte Rechnung erneut hoch. Weitere Grundlagen stehen unter Stripe-Gebührenmanagement.
Nachträglich gefundene Dokumente mit Transaktionen verbinden
Bei der regelmäßigen Suche nach bisher unbekannten Stripe-Rechnungen und -Gutschriften ermittelt Envoix nun auch für bereits gespeicherte Dokumente die zugehörige Stripe-Saldotransaktion, sofern Stripe diese Beziehung bereitstellt. Dadurch steht die Transaktionsreferenz für den späteren Abgleich zwischen Dokument und Zahlung zur Verfügung. Du musst diese Nachsuche nicht selbst starten.
Parallele Stripe-Abrufe zuverlässig fortsetzen
Wenn mehrere Verarbeitungsschritte gleichzeitig auf dasselbe Stripe-Konto zugreifen und dabei der Zugang erneuert wird, verwenden wartende Schritte anschließend den aktualisierten Zugriff. Ein durch die Überschneidung blockierter Abgleich wird erneut eingeplant, statt unbemerkt zu enden. Du musst ein weiterhin verbundenes Konto deshalb nicht allein wegen paralleler Abrufe neu verbinden; zeigt Envoix die Verbindung dagegen ausdrücklich als getrennt an, ist weiterhin eine erneute Verbindung erforderlich.
