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Envoix v2.6.2: Abo-Abgleich, Gebührenbelege und Banking-only

· 3 Minuten Lesezeit
Felix Deibert
Co-founder pirabyte

Ein älterer, lokal als unvollständig gespeicherter Abo-Status kann weitere Abo-Aktionen blockieren, obwohl Stripe inzwischen einen anderen Zustand meldet. Envoix v2.6.2 gleicht solche Fälle automatisch ab. Das Release ersetzt außerdem eine nicht mehr gültige Lexware-Office-Kontaktreferenz bei Stripe-Gebührenbelegen und verhindert Dokumentabläufe in der teilweisen Synchronisation.

Älteren unvollständigen Abo-Status automatisch prüfen

Seit mindestens 21 Tagen fälschlich als unvollständig gespeicherte Abos werden automatisch korrigiert, sobald Stripe inzwischen einen eindeutigen anderen Status meldet. Die Abo-Verwaltung übernimmt dann beispielsweise den aktiven, gekündigten oder wegen der unvollständigen Zahlung abgelaufenen Status.

Neuere unvollständige Zahlungen werden nicht vorzeitig geändert. Meldet Stripe weiterhin unvollständig, ist der dortige Status nicht eindeutig verwendbar oder kann Stripe nicht erreicht werden, bleibt der Eintrag unverändert. Du musst den Abgleich nicht selbst anstoßen. Bleibt dein Abo nach Ablauf der 21 Tage im falschen Zustand, sende dem Envoix-Support den angezeigten Status und eine kurze Beschreibung der blockierten Aktion.

Stripe-Anbieterkontakt für Gebührenbelege erneut zuordnen

Ein Stripe-Gebührenbeleg verwendet in Lexware Office einen Anbieterkontakt für Stripe Payments Europe, Limited. Dieser Kontakt ist nicht mit den Kundenkontakten aus deinem Stripe-Konto gleichzusetzen. Meldet Lexware Office beim Erstellen des Belegs, dass die gespeicherte Kontakt-ID nicht mehr existiert, entfernt Envoix die ungültige Referenz, sucht den Stripe-Anbieterkontakt erneut oder legt ihn neu an und wiederholt die Belegerstellung einmal.

Der Ablauf greift automatisch und ausschließlich bei Stripe-Gebührenrechnungen mit genau diesem Kontaktfehler. Voraussetzung sind die vollständige Synchronisation sowie aktive Verbindungen zu Stripe und Lexware Office. Schlägt auch der zweite Versuch fehl, bleibt der Beleg im Fehlerzustand. Du kannst ihn nach Prüfung der Verbindungen in der Dokumentliste erneut verarbeiten oder den Support mit Dokumentnummer und Fehlermeldung kontaktieren.

Grundlagen dazu findest du unter Stripe-Gebühren und Belege in Lexware Office erstellen.

Teilweise Synchronisation verarbeitet nur Transaktionen

Der intern als Banking-only bezeichnete Modus erscheint in Envoix als Teilweise Synchronisation. In diesem Modus importiert Envoix weiterhin Stripe-Transaktionen. Kunden und Dokumente werden dagegen nicht synchronisiert, und Envoix erstellt daraus keine Belege oder PDF-Anhänge in Lexware Office.

Mit v2.6.2 beachten auch nachträgliche Such-, Wiederholungs- und Reparaturabläufe diese Auswahl. Bereits bekannte Dokumente werden im Banking-only-Modus nicht erneut verarbeitet; vorhandene Daten löscht das Release dadurch nicht.

Wenn du ausschließlich Transaktionen übertragen möchtest, musst du nichts ändern. Sollen Envoix auch Kunden, Rechnungen und Gutschriften verarbeiten, muss dein Konto vor einem erneuten Verarbeitungslauf auf Vollständige Synchronisation eingestellt sein. Wird dir die Auswahl in einem bereits eingerichteten Konto nicht angeboten, nenne dem Support deine Konto-E-Mail-Adresse und den gewünschten Umfang. Wie Transaktionen und das zugehörige Finanzkonto grundsätzlich behandelt werden, erklären die Seiten Stripe-Transaktionen in Envoix und Bankkonto in Lexware Office anlegen.