Envoix v2.5.0: Tarifwechsel mit zusätzlicher Zahlungsbestätigung
Wenn deine Bank bei einem Tarifwechsel eine zusätzliche Kartenbestätigung verlangt, führt Envoix dich jetzt zum erforderlichen Zahlungsschritt. Die anteilige Verrechnung erfolgt dabei sofort; außerdem korrigiert v2.5.0 die Übergabe bestimmter Stripe-Gebührenbelege an Lexware Office.
Zusätzliche Kartenbestätigung beim Tarifwechsel
Voraussetzung ist ein aktives Envoix-Abo, dessen Tarif du im Abo-Bereich wechselst. Fordert die kartenausgebende Bank für die dabei entstehende Zahlung eine weitere Authentifizierung an, leitet Envoix dich zur Zahlungsseite weiter. Dort schließt du die Bestätigung ab und kehrst anschließend zum Abo-Bereich zurück.
Strong Customer Authentication (SCA) bezeichnet die Anforderung an die Authentifizierung. 3D Secure ist das Verfahren, das bei Kartenzahlungen für diese zusätzliche Bestätigung eingesetzt werden kann. Die Begriffe sind deshalb nicht gleichbedeutend.
Solange die Zahlung nicht erfolgreich verarbeitet wurde, aktualisiert Envoix den lokal angezeigten Tarif nicht. Brichst du die Bestätigung ab oder schlägt sie fehl, ist der Wechsel nicht abgeschlossen. Prüfe dann im Abo-Bereich den weiterhin angezeigten Tarif, bevor du es erneut versuchst.
Anteilige Verrechnung erfolgt sofort
Ein Tarifwechsel erstellt jetzt unmittelbar eine Rechnung über die anteilige Verrechnung, statt diese bis zur nächsten regulären Rechnung aufzuschieben. Die Höhe hängt unter anderem vom bisherigen und neuen Tarif sowie von der verbleibenden Zeit im laufenden Abrechnungszeitraum ab.
Berücksichtige die sofortige Abrechnung, bevor du den Tarifwechsel auslöst. Ist keine zusätzliche Kartenbestätigung erforderlich, kann der Wechsel direkt verarbeitet werden.
Gebührenbelege mit null Umsatzsteuer übertragen
Betroffen waren Stripe-Gebührenbelege eines EU-Anbieters, auf denen Stripe einen Umsatzsteuerbetrag von 0 meldet. Envoix leitete zuvor dennoch einen aus dem Bruttobetrag berechneten Steuerbetrag an Lexware Office weiter. Lexware Office konnte solche Belege mit einem ungültigen Steuerbetrag ablehnen.
Mit v2.5.0 übergibt Envoix in diesem Fall einen Steuerbetrag von 0. Bei älteren Belegen ohne gespeicherten Umsatzsteuerbetrag verwendet Envoix ebenfalls diesen Wert, statt einen Betrag aus der Rechnungssumme abzuleiten. Das ist eine technische Zuordnung für die Datenübergabe und ersetzt nicht die steuerliche Prüfung deines konkreten Belegs.
Wenn ein solcher Gebührenbeleg bereits vor dem Update fehlgeschlagen ist, ist keine automatische Reparatur durch dieses Release belegt. Sende über die Support-Kanäle die betroffene Stripe-Gebührenrechnung und den Fehler aus Lexware Office. Grundlagen zur Verarbeitung findest du im Gebührenmanagement.
Kurzzeitige Konflikte werden begrenzt wiederholt
Wenn zwei Verarbeitungsvorgänge dieselbe Stripe-Transaktion gleichzeitig in der Datenbank aktualisieren und dadurch ein Konflikt entsteht, versucht Envoix den betroffenen Schritt bis zu zweimal erneut. Das gilt beim Speichern einer Transaktion und beim Kennzeichnen einer abgeschlossenen Übertragung.
Die Wiederholung erfolgt automatisch und ausschließlich für diese Konfliktart. Schlagen alle drei Versuche fehl, bleibt der Vorgang fehlgeschlagen; Hinweise zum weiteren Vorgehen findest du unter Fehlerbehandlung.
